In jedem traditionellen medizinischen System gilt die Phytotherapie (Heilpflanzenkunde) als die Basistherapie schlechthin. Nicht nur in der europäisch geprägten Naturheilkunde, sondern auch im chinesischen Naturheilkundesystem und im indischen Pendant, dem Ayurveda.
Schon immer wurden bestimmte Pflanzen zur Behandlung von Erkrankungen eingesetzt. Trotzdem ist die Phytotherapie keine veraltete Therapiemethode, sie ist nach wie vor sogar wichtiger Bestandteil der heutigen Schulmedizin. Pflanzliche Arzneimittel werden wie chemisch definierte Arzneimittel vom BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) zugelassen. Das bedeutet Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit müssen nachgewiesen werden.
Phytopharmaka (Pflanzliche Arzneimittel) werden bei leichteren Beschwerden, bei stärkeren Beschwerden zur Unterstützung, aber auch zur Vorbeugung eingesetzt.
Einzelne Heilpflanzen haben ein einzigartiges Wirkungsspektrum, andere wirken ähnlich wie chemisch produzierte Arzneimittel.
Im Vergleich zu chemisch-synthetisch hergestellten Arzneimitteln sind Phytopharmaka bei sachgerechter Anwendung meist besonders gut verträglich.
Wo immer möglich und sinnvoll kommen in unserer Praxis pflanzliche Medikamente zur Anwendung.
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